Garapa

Allgemeine Beschreibung:
 
Das Amazonasgebiet, die Atlantikküste Brasiliens (von Bahia bis nach Rio Grande), Argentinien, Bolivien, Paraguay, Kolumbien, Peru und Venezuela werden von der Holzart Garapa beheimatet. Im Gegensatz zu Bangkirai handelt es sich um ein helles, später hellbraun nachdunkelndes Holz, welches eine fein strukturierte Oberfläche aufweist.
 
Verwendung:
 
Das Holz nimmt nur träge Feuchtigkeit auf. Es lässt sich gut bearbeiten und findet seine Verwendung als Konstruktionsholz für mittlere bis hohe Beanspruchungen im Innen– und Außenbereich, sowie als Parkett, Industrieböden, Fenster, Türen, Möbel und im Holzrahmenbau.
 
Verlegehinweise:
 
Terrassenbeläge sind der ständigen Bewitterung durch Sonne, Regen und Schnee ausgesetzt und müssen daher mit geeignetem Material sorgfältig verlegt werden. Hierbei spielt der konstruktive Holzschutz eine wichtige Rolle. Es ist darauf zu achten, dass der Terrassenboden ein Gefälle für den Ablauf des Regenwassers von der Terrasse weg in den Garten erhält. Der Untergrund sollte entsprechend sauber und mit einem Wurzelvlies gegen das Durchdringen von Wildkräutern abgedeckt sein. Die Lagerhölzer, auf denen die Terrassendielen später verschraubt werden, werden z.B. auf alte Gehwegplatten gelegt, damit an keiner Stelle ein Kontakt zum Erdboden entsteht. Für die Unterkonstruktion sollten, wegen des gleichmäßigen Quell- und Schwindverhaltens, nur Hölzer einer Baumart eingebaut werden. Der Balkenabstand der Unterkonstruktion sollte 60 cm nicht überschreiten. Damit das Holz arbeiten und das Regenwasser abfließen kann, empfiehlt es sich eine Fugenbreite zwischen den einzelnen Dielen von 4 bis 6 mm zu wählen. An den Stoßenden empfiehlt sich ein Abstand von 3 bis 4 mm.
Damit sich das Holz durch den Kontakt mit Eisenmetallen nicht verfärbt, empfiehlt es sich ausschließlich Befestigungsmaterial aus nicht rostendem Edelstahl zu verwenden. Zur sauberen Verarbeitung finden Schrauben mit Senkkopf Verwendung, die mit einer Bohrspitze und Fräsrillen am Senkkopf versehen sind. Um ein Aufreißen des Holzes zu verhindern, sollten die Bohrlöcher vorgebohrt werden. Durch Anbringen einer Sichtblende an den Außenkanten wird der Terrasse ein schöner Abschluss gegeben.


Ipé

Allgemeine Beschreibung:
 
Die geographische Verbreitung von Ipé erstreckt sich auf das tropische Südamerika, Südbrasilien und dem temperierten Südamerika. Die bis 30 m hohen Bäume weisen einen bis 20 m astfreien Stamm auf. Das sich fettig anfühlende Holz ist gradfaserig, fein und gleichmäßig strukturiert. Es zeichnet sich durch eine gelbgrüne, oft dunkelbraune oder schwarz gestreifte Farbe aus. Das Holz besitzt ein gutes Stehvermögen und ist sehr dauerhaft.
 
Verwendung:
 
Ipé dient vornehmlich als Konstruktionsholz, welches im Außenbereich verwendet wird. Verwendung findet es als Wasserbauholz, im Schiffsbau, stark beanspruchte Konstruktionen und im Außenbereich. Die Hölzer haben oft auffallend gelbe Poreninhaltsstoffe, die das Lapachol (Lapacho-Tee) enthalten.
 
Verlegehinweise:
 
Terrassenbeläge sind der ständigen Bewitterung durch Sonne, Regen und Schnee ausgesetzt und müssen daher mit geeignetem Material sorgfältig verlegt werden. Hierbei spielt der konstruktive Holzschutz eine wichtige Rolle. Es ist darauf zu achten, dass der Terrassenboden ein Gefälle für den Ablauf des Regenwassers von der Terrasse weg in den Garten erhält. Der Untergrund sollte entsprechend sauber und mit einem Wurzelvlies gegen das Durchdringen von Wildkräutern abgedeckt sein. Die Lagerhölzer, auf denen die Terrassendielen später verschraubt werden, werden z.B. auf alte Gehwegplatten gelegt, damit an keiner Stelle ein Kontakt zum Erdboden entsteht. Für die Unterkonstruktion sollten, wegen des gleichmäßigen Quell- und Schwindverhaltens, nur Hölzer einer Baumart eingebaut werden. Der Balkenabstand der Unterkonstruktion sollte 60 cm nicht überschreiten. Damit das Holz arbeiten und das Regenwasser abfließen kann, empfiehlt es sich eine Fugenbreite zwischen den einzelnen Dielen von 4 bis 6 mm zu wählen. An den Stoßenden empfiehlt sich ein Abstand von 3 bis 4 mm.
Damit sich das Holz durch den Kontakt mit Eisenmetallen nicht verfärbt, empfiehlt es sich ausschließlich Befestigungsmaterial aus nicht rostendem Edelstahl zu verwenden. Zur sauberen Verarbeitung finden Schrauben mit Senkkopf Verwendung, die mit einer Bohrspitze und Fräsrillen am Senkkopf versehen sind. Um ein Aufreißen des Holzes zu verhindern, sollten die Bohrlöcher vorgebohrt werden. Durch Anbringen einer Sichtblende an den Außenkanten wird der Terrasse ein schöner Abschluss gegeben.